Die europäische Autoindustrie steht vor schwerwiegenden Weichenstellungen. Vor diesem Hintergrund hatte EU-Vizepräsident und Industriekommissar Antonio Tajani zu einem Treffen der Wirtschaftsminister der EU-Länder geladen.
Die Auswirkung der Krise für die Automobilbranche aus europäischer Perspektive stand dabei im Vordergrund. Dank der staatlichen Hilfsmaßnahmen konnten die Folgen der Krise zwar abgemildert werden. Dennoch bleibt die Lage der europäischen Autoindustrie unverändert schwierig. Überkapazitäten stehen einer abgeschwächten Nachfrage nach Neuwagen gegenüber. Durch eine bessere Koordinierung auf europäische Ebene könnten langfristig wesentliche Fortschritte erreicht und die Zukunftsaussichten belebt werden. Dabei könnten insbesondere Instrumente wie Darlehen der Europäischen Investitionsbank und Mittel aus den Strukturfonds gezielt eingesetzt werden, um den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise entgegenzusteuern. Die Minister waren sich einig, dass die europäische Strategie zur Förderung grüner Fahrzeuge schneller umgesetzt und als Marktimpuls genutzt werden sollte.
(Quelle: Europäische Kommission, 19.02.2010)
|
|