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Innovent: Neue Laboranlage zur Behandlung von metalischen Oberfläschen 04.02.2010
 
Im bereich Elektrochemie der wirtschaftsnahen Forschungseinrichtung Innovent e.V Technologieentwicklung Jena wurden in den zurückliegenden Jahren zahlreiche Technologien zur chemischen und elektrochemischen Oberflächenbehandlung von Leichtmetallen (Aluminium, Magnesium, Titan sowie edren Legierungen), Edelstählen und Sonderwerkstof-fen (Dispal, Molybdän und Wolfram) entwickelt, und acuh in Zukunft wird dieses Arbeitsge-biet zu den erfolgreichen Schwerpunkten der Forschungseinrichtung gehören.
Die installierte Laboranlage zur Oberflächenbehandlung von metallischen Werkstoffen beinhaltet in einer geschlossenen Kette alle diesen Prozessen zusammenhängenden Vor- und Nachbehandlungsprozesse einschließlich einer dafür abgestimmten Abwasserbehand Vor- und Nachbehandlungsprozesse einschließlich einer dafür abgestimmten Abwasserbehand-lungsanlage.
Das BMWi hat den Aufbau der Laboranlage aus ingesamt 33 Behältern mit einem Fassungsvermögen von je 93 bis 116 Litern mit einem Investitionszuschuss unterstützt.
Damit ist es möglich, unter anderem das in Thüringen einzigartige Verfahren der plasmachemischen Oxidation auf eine qualitativ höhere Stufe zu heben und Komplexere Aufgabenstellungen der chemischen und elektrochemischen Oberfläschenbehandlung zu bearbeiten. Damit wird es möglich sein, im Labormaßstab zahlreiche Prozesse mit einer hohen Reproduzierbarkeit, mit der computerunterstützen Erfassung aller relevanter Beschichtungsparameter und unter Einhaltung der bestehenden gesetzlichen Auflagen hinsichlich der Abwasserproblematik durchzuführen. Mit den bereits im Einsatz befindlichen Schichten zahlreichen Einsatzgebieten lassen sich weitere Schichteigenschaften ableiten.

(Quelle: Ingenieur Werkstoffe)
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